Die Google AdWords Erfolgsgeschichte

Als sich der 22-jährige Larry Page und der 21-jährige Sergey Brin im Jahr 1995 auf dem Campus der Universität Stanford das erste Mal trafen, konnte noch niemand ahnen, dass die beiden eines der größten Internet-Unternehmen gründen würden und damit die AdWords Historie starten. Doch schon im Jahr darauf arbeiteten sie zusammen an einer Suchmaschine mit dem Namen BackRub. 1997 wurde diese umbenannt, der neue Name ist mittlerweile weltweit bekannt und die wertvollste Marke überhaupt: Google. Das Unternehmen generiert den Großteil seiner Einnahmen durch den Verkauf von Werbeflächen, das System dazu heißt AdWords. Ein Wortspiel mit dem englischen Begriff „Adverts“. Lesen Sie mehr zur AdWords Historie

Google: Von der Suchmaschine zum Werbeverteiler

Das AdWords-Programm startete im Jahr 2000. Damals war Google als Suchmaschine schon überaus erfolgreich. Die Suchfunktion von Yahoo, der damals größten Portalseite, verwendete die Google-Suche und schon zwei Jahre zuvor hatten renommierte PC Magazine Google zur Suchmaschine ihrer Wahl ernannt. Heute ist AdWords der dominierende Werbeverteiler im Web, doch die Anfänge waren bescheiden. Gerade einmal 360 Kunden gab es bei Einführung des Dienstes.

Google AdWords vom Fixpreis zur Bezahlung bei Klick

Der wichtigste Unterschied des ursprünglichen AdWords zum heutigen System liegt in der Bezahlung. Die Anzeigen wurden auf CPM-Basis zum Fixpreis verkauft. Heute hingegen wird pro Klick bezahlt und wie viel ein Klick kostet, hängt davon ab, wie viel Werbetreibende für Klicks zu bestimmten Keywords zu zahlen bereit sind – die Anzeigen werden quasi versteigert. Andere wichtige Innovationen wurden von Anfang an umgesetzt. Im Gegensatz zur damals dominierenden Bannerwerbung setzte Google auf weniger störende Textanzeigen. Um die Anzeigen relevanter zu machen, ein Vorteil sowohl für die Anzeigenkunden als auch für die Rezipienten – wurden sie kontextsensitiv eingebunden. Eine weitere wichtige Entscheidung war, die Anzeigen separat von den Suchergebnissen einzublenden. Dadurch wurde das Vertrauen der User in die Suchmaschine gewahrt.

Probleme mit Google AdWords

Richtig gut funktionierte das System nicht. Mit Anzeigen zum Fixpreis konnte Google nicht viel Geld verdienen, wie Sergey Brin später feststellen sollte. 2002 schließlich führte Google das bekannte Pay-per-click-Modell ein, bei dem die Anzeigenkunden auf Anzeigenplatzierungen bieten konnten. Die Idee übernahm Google vom Mitbewerber Overture. Allerdings mit einer kleinen Modifikation: Google führte die Clickthrough-Rate ein, um die Relevanz einer Anzeige messen zu können. Somit konnte vermieden werden, dass irrelevante Anzeigen sich einen Top-Platzierung erkaufen konnten. Wenn Anzeigen, die niemand klickt, ganz oben angezeigt würden, hätte weder Google noch der Anzeigenkunde etwas davon.

Die Zukunft von Google AdWords

Damit war die Grundstruktur des heutigen AdWords geschaffen und wird ständig überarbeitet. Google hat AdWords seit damals stetig weiterentwickelt und den Algorithmus zur Anzeigenplatzierung immer weiter verfeinert. Die Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen – was die Zukunft bringt, weiß niemand genau.