Durch Google AdWords Suchanzeigen generierte Nutzer haben einen großen Wert, weil diese genau nach Ihrem Angebot gesucht haben. In anderen Fällen sollten Sie mit einer ausführlichen Keyword-Recherche ansetzen oder das Businessmodell überdenken.

Laut Sitewit machen Unternehmen mit jedem Dollar, den sie bei Adwords ausgeben, 2 Dollar Einnahmen. Bezahlte Anzeigen sind damit 56% rentabler als soziale Medien, welche lediglich einen ROAS von 44% haben haben.

Allerdings sind Pay-Per-Click Anzeigen nicht günstig. Viele Faktoren, die Sie nicht kontrollieren können, haben Auswirkungen darauf, wie gezielt und profitabel die erstellten Kampagnen verlaufen. Dennoch könnnen Sie in der Regel mehr aus den Investitionen in AdWords herausholen. Sie können Ihren ROAS (return on advertising spend) steigern indem Sie bei gleichbleibendem Budget mehr Leads und Sales generieren.

In diesem Artikel präsentieren wir 7 einfache PPC Tricks, welche Sie verwenden können um mehr qualifizierte Leads und Sales für Ihr Unternehmen zu generieren. Egal in welcher Branche Sie tätig sind:

#1 Hack: Optimiere den Qualitätsfaktor

Starten wir mit einem kleinen Beispiel: Der Werbetreibende hat einen maximalen CPC von 2,00 EUR und einen Qualitätsfaktor von 10. Durch den AdWords Crawler wird nun die Wertigkeit der Landingpage untersucht und die Performance der Anzeigengruppe gewichtet. Final wird das Zusammenspiel aus Anzeige und Landingpage errechnet. In unserem Beispiel ist die Landingpage / Qualitätsfaktor sehr gut und der maximale CPC mittelmäßig.

Google könnte in diesem Beispiel den aktuellen Costs per Click von 1,73 EUR ermitteln.

Ein anderer Werbetreibender hat ein höheres Budget von 3 EUR. Dieser Werbetreibende hat jedoch keine gute Landingpage jedoch einen deutlich niedrigeren Qualitätsfaktor von 8. Dieser Qualitätsfaktor ist nicht wirklich schlecht aber sein tatsächlicher CPC könnte unserer Erfahrung nach bei 2,68 EUR liegen.

Ih Klick-Preis = Anzeigenrang vom Werbetreibenden unter Ihnen / Ihr Qualitätsfaktor + 0,01 EUR

Die Elemente zur CPC Berechnung hat Google hier in einem Video vorgestellt.

Wir können festhalten, dass Sie für Klicks und damit für qualifizierte Leads weniger zahlen, wenn der Qualitätsfaktor höher ist als der vom Wettbewerb. Bevor man diesen Hebel optimiert, sollte man wissen wo der Qualitätsfaktor liegt. Das funktioniert so:

Melde Sie sich im AdWords- Konto an und klicken Sie dann auf den Tab Kampagnen in der oberen Leiste. Als nächstes wählen Sie die Registerkarte Keywords. Klicken Sie auf die weiße Sprechblase neben dem Status eines beliebigen Keywords um Details zum Qualitätsfaktor des Keywords zu sehen. Hier finden Sie die erwartete Klickrate, die Relevanz der Anzeige und die Zielseiten-Erfahrung. Den Qualitätsfaktor sollten Sie auch in der Keyword-Ansicht als feste Spalte einrichten, um diesen bei Optimierungen niemals aus den Augen zu verlieren.

Um den Qualitätsfaktor zu optimieren, verabschieden Sie sich von den Shorthead-Keywords (Keywords, die ein großes Suchvolumen haben, günstig und ungenau sind). Investieren Sie das Budget hingegen in Logtail-Keywords (Keywords aus mehr als einem Wort, die ein geringeres Suchvolumen, dafür eine genauere Beschreibung der Suchintention inne haben).

Unserer Erfahrung nach können sie wirklich jedes Keyword pausieren oder sogar löschen bei denen Sie folgende Frage nicht mit einem 100%-JA beantworten:

Wird dieser User zum Kunden werden?

Alle Keywords die jetzt noch online sind, sollten in thematisch passende Kampagnen zusammengefasst werden. In diesen Kampagnen sollten Anzeigengruppen liegen in denen sehr identische Keywords / Suchintentionnen liegen.

Genau für diese Keywords schreiben Sie im nächsten Schritt passende Anzeigen und verlinken Sie auf Landingpages, die dem Suchenden ein passendes Nutzungserlebnis bieten. Die CTR und die historischen Werte einer Anzeigengruppe bilden den größten Einfluss auf den Qualitätsfaktor.

Je besser die Kontoperformance ist, desto höher ist der Anzeigenrang und desto geringer sind Ihre tatsächlichen Klickkosten für ALLE Keywords im Konto. Aus diesem Grund sind Brand-Kampagnen im Longtail extrem profitabel.

#2 Hack: Wettbewerbsbeobachtung

In jeder Branche gibt es Wettbewerb. Wenn die Anzeigen der Konkurrenz hoch ranken, analysiere ihre Geheimnisse um die eigenen Anzeigen besser performen zu lassen. Tools unterstützen dabei die Keywords und Anzeigen der Konkurrenz zu beobachten. Neben einigen kostenpflichtigen Tools bietet Google die Anzeigenvorschau und Diagnose an:

 

Über Tools > Anzeigenvorschau und Diagnose  können Sie sich die Anzeigen der Wettbewerber anschauen. Sofern die Keywords eingebucht sind und ausgeliefert werden, sehen Sie an dieser Stelle auch die eigenen Anzeigen.

Es macht sich bezahlt alle Möglichkeiten und Anzeigenerweiterungen die AdWords den Werbetreibenden bietet auszureizen:

  • Apps werden auf Mobiltelefon und Tablet ausgeliefert
  • Anrufe
  • Standorte
  • Bewertungen
  • Sitelinks
  • Zusatzinformationen

Best Practice aus unserer Agenturerfahrung sind:

  • Zahlen, (Prozente oder Preise) am Anfang einer Anzeige
  • Die Implementierung von Keywords in der Anzeige
  • Auffällige, passende Reime
  • Viele Werbetreibende stellen das jeweilige Keyword an den Anfang ihrer Anzeigen. Es kann sich durchaus lohnen, wenn man sich durch einen anderen ersten Buchstaben in seiner Anzeige vom Wettbewerb unterscheidet.

Durch die Anzeigenerweiteungen und Wettbewerbsbeobachtung werden die eigenen Anzeigen häufiger geklickt.

 

#3 Hack: ???

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